Die wohl stolzeste Stunde in der Geschichte unseres Landes schlug am späten Abend des 9. Novembers 1989, als die Berliner Mauer fiel. Dieses monströse Bollwerk, das nichts anderes schützte als gescheiterte politische Ideen, wurde innerhalb einer Nacht von einer unüberwindbaren, real-existierenden Gewissheit zu einem Irrtum der Geschichte.
Von einem Symbol des unmenschlichen Machterhalts zu einem bald schon rasant niedergerissenen Mahnmal für eine unbezwingbare Idee: Nichts und niemand wird aufhalten, was Millionen Menschen frei wählen.
Die aktuelle Folge „Achtung, Reichelt!“ sehen Sie hier:
Die Partei, die das in aller historischen Klarheit erkannte, war die CDU. Unser Deutschland ohne Mauer ist auch eine Leistung der CDU. Die Lehre aus der deutschen Geschichte lautet nicht etwa, dass wir unsere Außengrenzen nicht schützen dürfen, um Menschenleben zu schützen. Die Lehre aus der deutschen Geschichte lautet: Niemals dürfen Mauern die Mächtigen vor dem Willen der Mehrheit schützen. Die Lehre lautet, dass freie Menschen und ihr freier demokratischer Wille nicht hinter Mauern gehören. Nicht hinter Mauern aus Stein und Beton und auch nicht hinter Mauern aus Worten.
Umso befremdlicher ist es, dass die CDU und Friedrich Merz die Millionen Ostdeutschen, die mit klarer, vielerorts überwältigender Mehrheit AfD gewählt haben, hinter eine Mauer verbannen wollen.
Wie muss es in den Ohren von Millionen Menschen im Osten des Landes klingen, dass sie mit ihren Mehrheitsansichten nun wieder hinter einer Mauer leben sollen? Friedrich Merz sagt es ihnen ganz deutlich:
„Sie haben das vorher gewusst und trotzdem diese Partei gewählt ...“
Das ist der autoritäre Ton der Brandmauer im Umgang mit den Wählern dieses Landes. Nun kann man natürlich sagen: Die Berliner Mauer und die Brandmauer kann man doch nicht vergleichen! Es wird doch auf niemanden geschossen! Das ist ein legitimer Punkt. Und doch möchte ich widersprechen.
Wird sich an der verheerenden und historisch gescheiterten Politik der illegalen islamistischen Masseneinwanderung, die inzwischen im Monatstakt zu tödlichen Anschlägen führt, mit einer Koalition von CDU und SPD irgend etwas ändern? Die Antwort lautet: Wir wissen es noch nicht, aber man muss massive Zweifel haben, wenn man dem wahrscheinlichen Kanzler Friedrich Merz und dem neuen mächtigen Mann in der SPD, Lars Klingbeil zuhört:
Inzwischen, nur einen Tag nach der Bundestagswahl, sagt Friedrich Merz, niemand wolle die Grenzen schließen. Das sei im Wahlkampf fälschlich behauptet worden:
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