Drei Tage sind vergangen, seit der mutmaßliche Islamist Mahmoud Mehmed fünf Menschen vor der Bar „Cuties“ in Bielefeld niederstach. Fünf junge Menschen, deren Leben nie wieder so sein wird wie zuvor. Fünf junge Menschen, die einfach nur feiern wollten, ihr Leben genießen, Spaß haben. Fünf junge Menschen, zu denen genauso gut meine Schwestern hätten gehören können, denn sie besuchen die Tanzbar „Cuties“ regelmäßig, so wie auch ich als ich noch in Bielefeld lebte, meiner Heimatstadt.
Ich kenne den Club gut, meist ist er überfüllt, es ist heiß, aber die Stimmung gut. Vor der Tür sammeln sich die Raucher, es ist ein ständiges Rein- und Rauslaufen. Es wird getanzt und dann wieder frische Luft geschnappt. Sich vorzustellen, wie dort plötzlich jemand auftaucht, mit einem Messer brutal auf Menschen einsticht, lässt mich erstarren und macht mich unglaublich traurig. Es ist kein Novum, dass Männer aus islamisch, gar islamistisch geprägten Gesellschaften nach Deutschland einwandern und hier unschuldige Menschen verletzten und töten. Es ist bittere Realität geworden. Doch von solch einer Bluttat zu hören, die sich an einem meiner Jugendorte abgespielt hat, trifft mit besonderer Wucht.
Das „Cuties“ – viele gute Nächte nahmen hier ihren Anfang.
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