Lebenslange Haft, besondere Schwere der Schuld, anschließende Sicherungsverwahrung: Mit diesem Urteil hat das Düsseldorfer Landgericht den 27-jährigen Syrer Issa al Hasan bestraft, der am 23. August 2024 beim „Festival der Vielfalt“ in Solingen drei Menschen tötete und zehn weitere schwer verletzte. Zusätzlich muss er 360.000 Euro Schmerzensgeld an Opfer und Hinterbliebene zahlen.
Der Prozess endete damit, was viele Nebenkläger gefordert hatten: Der Attentäter wird das Gefängnis nie wieder verlassen. Die Richter betonten, die Tat sei kaltblütig, planvoll und religiös-ideologisch motiviert gewesen. Al Hasan hatte sich noch am Tag der Attacke in einem Video als „Soldat des IS“ inszeniert und angekündigt: „Bei Gott, ich werde Euch zerstückeln.“
Die Bluttat begann ausgerechnet bei einem „Festival der Vielfalt“, das die Solinger feiern und ihre Freude über das neue bunte, vielfältige Deutschland demonstrieren wollten. Der Syrer schlug am Abend des 23. August 2024 zu, als Familien, Paare und Freunde auf dem „Festival der Vielfalt“ tanzten und feierten. Issa al Hasan – Putzkraft eines Döner-Imbisses – stürmte mit einem neu gekauften Dönermesser auf Besucher des Stadtfests zu. Innerhalb von Minuten verwandelte er das Stadtfest in ein Blutbad. Er rammte das Messer mit der 15-Zentimeter-Klinge gezielt in Hälse und Oberkörper seiner Opfer und rief laut „Allahu Akbar“.
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