Bereits seit mehreren Monaten droht US-Präsident Donald Trump mit militärischen Maßnahmen zur Bekämpfung ausländischer Drogenkartelle. Gegenüber Venezuela hat er diese Drohung mittlerweile umgesetzt: Seit August sind US-Kriegsschiffe vor der Küste stationiert, seit September werden mutmaßliche Schmugglerboote gezielt zerstört.
Mitsamt Begleitschiffen sollen sich rund 10.000 US-Soldaten vor Ort befinden. Bis Ende Oktober wurden mindestens 13 Einsätze gemeldet, bei denen 61 Drogenschmuggler ums Leben gekommen sein sollen. Die von Trump veranlassten Einsätze stießen auf scharfe Kritik der UN und weiterer internationaler Akteure, die sie als angeblich völkerrechtswidrig kritisieren.
Gleichzeitig weist der Konflikt mit Venezuela Besonderheiten auf, die ihn von Auseinandersetzungen mit Ländern wie Mexiko oder Kolumbien unterscheiden. Während Letztere beim Kampf gegen die Kartelle noch als Kooperationspartner infrage kommen, gilt das venezolanische Regime selbst als eines der größten Drogenkartelle der Welt.
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