Ministerpräsident Günther verteidigt Forderung nach NIUS-Zensur bei Lanz-Auftritt: „Medien sind nicht heilig“

vor 6 Monaten

Ministerpräsident Günther verteidigt Forderung nach NIUS-Zensur bei Lanz-Auftritt: „Medien sind nicht heilig“
Bildquelle: NiUS

Er bleibt dabei: NIUS und andere unliebsame Medien gehören zensiert. Bei einer Veranstaltung mit CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat Daniel Günther seine unerträgliche Forderung bei Markus Lanz verteidigt.

Günther hatte bei Lanz gefordert, dass politisch unliebsame Online-Medien – NIUS wurde in diesem Zusammenhang ausdrücklich genannt – unter staatliche Aufsicht gestellt oder gar verboten werden sollen. Seitdem tobt eine Debatte über Günthers Vorstoß und die Sendung selbst. Lanz hatte sich im Gespräch mit dem schleswig-holstinischen Ministerpräsidenten zunächst schockiert vom geforderten NIUS-Verbot gezeigt, später aber behauptet, es sei nie um NIUS gegangen.

Bei der von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann moderierten „Einfach-mal-machen-Tour“ sagte Günther nun: „Alles, was ich in der Sendung gesagt habe, hat sich aus meiner Sicht in den vergangenen anderthalb Wochen eins zu eins bestätigt. Das ist die Debatte, die wir in unserem Land definitiv führen müssen.“ Er sagte auch, die Medien seien aus seiner Sicht „nicht heilig“.

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