Gestern startete die Weltklimakonferenz in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku. Aber auch wenn Zehntausende Teilnehmer aus 194 Ländern eingeflogen sein mögen: die alles überlagernde Erzählung von der großen Klimakrise, die wirkmächtigste Ideologie der vergangenen Jahre, ist am Ende.
Wir schreiben das Jahr 2024. Nicht das Klima ist kollabiert – aber das Narrativ von der dräuenden „Klimakatastrophe“. Die Unkenrufe vom nahenden Ende der Menschheit haben sich abgenutzt. Immer mehr Menschen ist klar geworden, dass die Opfer, die ihnen zur vermeintlichen Rettung der Erde vor dem Klima-Kollaps abverlangt werden, sie ihren Wohlstand und ihre ganze Art zu leben kosten würde. Der menschengemachte Klimaschwindel verfängt nicht mehr.
Abzulesen ist das unter anderem daran, dass lediglich vier von 20 Staats- und Regierungschefs der G20-Länder zur COP29 in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku persönlich erscheinen werden und sich alle anderen vertreten lassen. Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat abgesagt. Anreisen werden aber natürlich gleich drei Vertreter unserer „Klima-Regierung“, Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck, Bundesumweltministerin Steffi Lemke und die vielfliegende Bundesaußenministerin Annalena Baerbock.
Mindestens 40.000 Teilnehmer sind zur COP29 nach Baku geflogen – nicht wenige im Privatjet.
Und sogar das radikalislamische Taliban-Regime, das bisher von den UN-Klimakonferenzen ausgeschlossen war, hat eine Delegation entsandt, die nur Beobachterstatus genießen soll. Aserbaidschan hat die Regierung der Steinzeit-Islamisten zwar (noch) nicht anerkannt, aber im Februar seine Botschaft in Kabul wieder geöffnet. Das Klima dürfte den Taliban gleichgültig sein, die Präsenz auf einer internationalen Bühne jedoch nicht.
Matiul Haq Khalis, Chef der Umweltschutzbehörde des Taliban-Regimes
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