Monitor wettert gegen konservative, politisch engagierte Christen und warnt vor Gefährdung der Demokratie

vor 7 Monaten

Monitor wettert gegen konservative, politisch engagierte Christen und warnt vor Gefährdung der Demokratie
Bildquelle: Apollo News

„Führen Demokratiefeinde und radikale Christen einen gemeinsamen Kreuzzug von rechts?“ heißt es in der Einleitung der neuen Monitor-Folge, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Schon in den ersten Sekunden werden Christen, die sich gegen die Aufführung des Musicals „Jesus Christ Superstar“ aussprechen, als negativ dargestellt. Die Worte „Jesus Christus ist Gott“ sollen durch ein knarzendes Megafon und schnelle Bildausschnitte in ein fragwürdiges Licht gerückt werden. Schon mit diesen ersten Minuten setzt die Dokumentation den Ton der ganzen Sendung.

Es wird kritisiert, dass Trump bei seiner Amtseinführung sagt: „Gott hat mich gerettet, um Amerika wieder groß zu machen.“ Anstoß wird auch daran genommen, dass Kriegsminister Pete Hegseth mit Soldaten das Vaterunser betete und für ein Video mit Kriegspropaganda gebraucht wurde. Es handelt sich um ein Video, in dem Hegseth zusammen mit den Soldaten betet, das auch mit Aufnahmen von der Militärausrüstung der USA oder Bildern der US-Flagge unterlegt ist. Diese Ereignisse sollen als Beispiele dafür dienen, wie in Amerika Glauben und Politik vermischt werden. „Es sind nicht zuletzt evangelikale Christen, die Trump den Wahlsieg gesichert haben“, heißt es in der Dokumentation. Und weiter: „Jetzt feiern sie die Rückkehr des Glaubens an die Macht.“

Weiter wird kritisiert, dass AfD-Politiker und christliche YouTuber wie Leonard Jäger oder rechte YouTuber an Trumps Feier zur Amtseinführung teilnahmen. Zu Wort kommt auch ein deutscher Theologe, der in der Rückbesinnung auf christliche Werte ein Erstarken des Rechtspopulismus sieht und sagt, er erkenne die USA nicht wieder. Die Gedenkveranstaltung für den ermordeten konservativen US-Aktivisten Charlie Kirk wird als „Mischung aus Gottesdienst und politischer Kampfansage“ bezeichnet. Kirk selbst wird als „Ikone für Rechtsextreme wie Ultrakonservative“ bezeichnet. Der Theologe moniert, dass zum Kampf gegen Linksradikale aufgerufen werde.

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