Der Antisemitismus-Beauftragte des Landes Brandenburg, Andreas Büttner, ist Ziel einer Morddrohung geworden. Wie Polizei und Landtagsverwaltung mitteilten, ging am Montag beim Brandenburger Landtag ein Schreiben ein, das Todesdrohungen sowie beleidigende Äußerungen gegen Büttner enthielt. Die Potsdamer Neuen Nachrichten hatten zuerst berichtet. Die Polizei hat den Bericht nun bestätigt.
Demzufolge untersucht die Potsdamer Polizei jetzt das anonyme Schreiben unter besonderen Sicherheitsmaßnahmen. Im Umschlag war eine graue Substanz versteckt, die sich jedoch als harmlos herausstellte, so die Polizei. Der Briefumschlag, der über die Poststelle des Landtages an den Antisemitismus-Beauftragten übermittelt worden war, enthielt demnach ein Schreiben mit Verunglimpfungen und der Ankündigung „Wir töten dich“. Weiter soll der Brief ein gezeichnetes rotes Hamas-Dreieck zeigen. Entsprechend könnte der Absender aus dem Umfeld der palästinensischen Aktivisten stammen, die das Hamas-Dreieck immer wieder auf ihren antisemitischen und israelfeindlichen Demonstrationen kundtun. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt, heißt es weiter.
Der Linken-Politiker und frühere Polizeibeamte Büttner hatte das Amt des Antisemitismus-Beauftragten im Jahr 2024 übernommen und steht seither wiederholt im Fokus von Angriffen. Bereits in der Nacht zum Sonntag kam es zu einem Anschlag gegen den Antisemitismus-Beauftragten. Wie dem Evangelischen Pressedienst aus Sicherheitskreisen bestätigt wurde, soll es zu einem Brandanschlag auf einen Schuppen eines Privatgrundstücks in Templin gekommen sein.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











