„Morddrohungen“ wegen Schwulen-Pornos? Plötzlich löscht die Amadeu-Antonio-Stiftung ihre Behauptung

vor 2 Monaten

„Morddrohungen“ wegen Schwulen-Pornos? Plötzlich löscht die Amadeu-Antonio-Stiftung ihre Behauptung
Bildquelle: Apollo News

Die Amadeu-Antonio-Stiftung förderte einen Workshop, dessen Leiter Jugendlichen homoerotisch-pornografisches Material präsentierten – und sieht sich seitdem massiver Kritik ausgesetzt. Vor wenigen Tagen flüchtete sich die Stiftung daher in die Opferrolle und beklagte eine rechte Kampagne – die Rede war auch von „Morddrohungen gegen den Schulleiter und den Bürgermeister der Stadt Schleife“, dem Ort, wo sich der Porno-Skandal in einer Schule ereignete.

Konkret schrieb die Stiftung auf ihrer Website: „Im Zuge der medialen Berichterstattung, die durch einen tendenziösen Artikel in der Jungen Freiheit ihren Auftakt fand und auch in zahlreichen weiteren rechts-alternativen Medien aufgegriffen wurde, kommt es zu massiven Anfeindungen, Selbstjustizfantasien bis hin zu Morddrohungen gegen den Schulleiter und den Bürgermeister der Stadt Schleife“. Auch auf Instagram verbreitete man eine ähnliche Darstellung (Apollo News berichtete): Dort ist allgemein von „Gewaltphantasien“ und „Morddrohungen“ die Rede.

Doch diese Morddrohungen scheint es überhaupt nicht zu geben. Die zuständige Polizei konnte die Existenz solcher Drohungen auf Anfrage der Jungen Freiheit jedenfalls nicht bestätigen. Der Polizei in Görlitz läge seit Donnerstag lediglich eine Anzeige wegen Bedrohung vor, zitiert die Zeitung einen Sprecher. Brisant, denn die Amadeu-Antonio-Stiftung hatte ihre Behauptung bereits am Mittwoch aufgestellt.

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