Die Mütterrente belastet die Rentenkassen jährlich mit rund 13,5 Milliarden Euro. Seit ihrer Einführung im Jahr 2014 summierten sich die Ausgaben auf insgesamt etwa 119 Milliarden Euro. Das berichten das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) und die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf Zahlen der Deutschen Rentenversicherung.
Nach der Einführung der Mütterrente I lagen die jährlichen Kosten zunächst bei rund 7 Milliarden Euro. Mit der Einführung der Mütterrente II stiegen die Gesamtausgaben 2019 auf über 12 Milliarden Euro. Da seitdem auch ohne weitere Reformen zusätzliche Berechtigte in den Rentenbezug eingetreten sind und die Renten regelmäßig angepasst werden, liegen die jährlichen Kosten inzwischen bei etwa 13,5 Milliarden Euro.
Ab 2027 rechnet die Bundesregierung durch die geplante Einführung der Mütterrente III mit zusätzlichen Kosten von rund fünf Milliarden Euro pro Jahr. Damit würden sich die Ausgaben für die Mütterrente gegenüber dem bisherigen Niveau deutlich erhöhen. Diese Mehrausgaben sollen nach den bisherigen Planungen aus Steuermitteln finanziert werden. Für das Jahr 2028 wird wegen der rückwirkenden Auszahlung mit einer einmalig höheren Belastung gerechnet.
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