Die Situation im Iran drohte in den vergangenen Tagen zu eskalieren – das Regime geht brutal gegen die Massen an Demonstranten vor, die sich ein Ende der Islamischen Republik wünschen. Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump deshalb auch mit dem Gedanken eines Militärschlags gegen den Iran gespielt – nun hat er verkündet, das Mullah-Regime wolle verhandeln.
Das sagte der Republikaner am Sonntag an Bord der Air Force One. Konkret meinte der Präsident: „Ich glaube, sie sind es leid, von den Vereinigten Staaten geschlagen zu werden. Der Iran will verhandeln.“ Laut Trump ist die Option einer US-Intervention jedoch noch nicht vom Tisch: Es werde zwar bereits ein Treffen mit iranischen Vertretern vorbereitet, doch: „Aber wir müssen möglicherweise aufgrund der aktuellen Ereignisse vor dem Treffen handeln.“ Der Republikaner meint, man prüfe die Möglichkeiten in dieser Hinsicht angestrengt – „Wir prüfen einige sehr starke Optionen“, so Trump.
Gegen das iranische Regime erhob er schwere Vorwürfe: „Offenbar wurden einige Menschen getötet, die eigentlich nicht hätten getötet werden sollen.“ Die Anführer des Iran würden durch Gewalt regieren. Trump sprach damit noch recht vorsichtig über die zahlreichen Massaker, die das Mullah-Regime in den vergangenen Tagen an oppositionellen Demonstranten begangen hat – laut dem britischen Sender Iran International sollen seit Beginn des Aufstandes Ende Dezember mindestens 2.000 Demonstranten getötet worden sein – die Zahl soll konservativ bemessen worden sein. Insbesondere in den vergangenen Tagen hat das Regime zunehmend auf Gewalt zurückgegriffen – zuvor hatte die Masse an Demonstranten einen bisherigen Höhepunkt erreicht.
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM











