Musk gegen OpenAI: KI sorgt für Zwist im Trump-Lager

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Musk gegen OpenAI: KI sorgt für Zwist im Trump-Lager
Bildquelle: Tichys Einblick

Es könnte ein Projekt werden, das vor allem die Europäer das Fürchten lehrt. Aber nun sorgt es außerdem für den ersten – kleinen, großen? – Streit zwischen Donald Trump und Elon Musk. Ein Jointventure diverser Unternehmen soll die US-Dominanz in Sachen Künstliche Intelligenz (KI) sichern. Es geht um Neuland im besten Sinne, und daher wohl auch fraglos umstritten. Elon Musk, der sonst das Ohr des neuen US-Präsidenten hat. behauptet derweil in einem spitzen Tweet, dass die zu beteiligenden Unternehmen das Geld gar nicht hätten.

Das neugegründete Unternehmen „The Stargate Project“ will in den kommenden vier Jahren 500 Milliarden Dollar ausgeben, um die Rechenkapazitäten für die beteiligte Firma OpenAI zu bauen. Beteiligt sind daneben auch bekannte Branchengrößen wie Nvidia, Oracle und Microsoft, und gebaut werden soll zunächst in Texas, dann vielleicht auch an anderen Standorten. OpenAI, einst von Musk mitbegründet, hat die bislang bekannteste KI-Anwendung ChatGTP entwickelt. Musk trennte sich vor einigen Jahren von dem Unternehmen, wie es scheint, nicht im Guten, und hat inzwischen mit Grok einen Konkurrenten erschaffen.

Nun war Musks früherer Kompagnon und heute alleiniger CEO von OpenAI, Sam Altman, eigentlich nie ein Trump-Unterstützer. Aber auch Altman hat in den letzten Tagen – wie manch anderer – eine bemerkenswerte Kehrtwende vollzogen. In einem Tweet auf X schrieb er: „Wenn ich den Präsidenten in letzter Zeit genauer beobachte, hat sich meine Perspektive auf ihn wirklich verändert (ich wünschte, ich hätte selbst mehr nachgedacht). Ich werde nicht in allem mit ihm übereinstimmen, aber ich denke, er wird in vielerlei Hinsicht unglaublich gut für das Land sein!“

Es scheint eine wirklich damaszenische Wende – vom Saulus zum Paulus – gewesen zu sein. Denn Musk kramte ältere Tweets hervor, in denen Altman die Nicht-Wiederwahl Trumps im Jahr 2020 noch nachträglich abfeierte. Die Sache ist also alles andere als durchsichtig.

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