Mutmaßlicher Mord an CDU-Mitglied: Pflegehelfer aus Guinea wegen seelischer Störung für schuldunfähig befunden

vor 11 Monaten

Mutmaßlicher Mord an CDU-Mitglied: Pflegehelfer aus Guinea wegen seelischer Störung für schuldunfähig befunden
Bildquelle: Apollo News

Der 23-jährige Mamadou Alpha B. soll im Januar ein Mitglied der Jungen Union in dessen Wohnung getötet haben – jetzt wurde er für schuldunfähig befunden. Der aus Guinea stammende Pflegehelfer habe berichtet, Stimmen zu hören; er leide an einer halluzinatorischen Schizophrenie, befand das Landgericht Potsdam der Märkischen Allgemeinen Zeitung zufolge.

Nachdem der 23-Jährige zu Beginn des Jahres zwar schwerste Verbrechen begangen habe – er griff auch eine weitere Person an –, könne er deswegen aber „nicht strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Er ist deshalb freizusprechen“, teilte der vorsitzende Richter demnach mit. „Dem Angeklagten ist kein Schuldvorwurf zu machen“, er werde einer psychiatrischen Fachklinik zugeführt.

Seit 2019 sollen die Symptome der seelischen Störung aufgetreten sein – in Behandlung war der Tatverdächtige deshalb aber bis zu seiner Festnahme nicht. Diese erfolgte erst mehrere Tage nach dem Mord an dem Mitglied der Jungen Union im brandenburgischen Beelitz-Heilstätten am 14. Januar. Nachdem er dem 24-Jährigen die Kehle durchgeschnitten haben soll, hatte er offenbar wenige Tage später im selben Haus eine 52-jährige Frau angegriffen – die trotz einer Schnittverletzung aber überlebte.

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