Die Linken-Politikerin Gökay Akbulut berichtete am Montag via Instagram, sie sei in einem Zug von Fußballfans sexuell belästigt, rassistisch beleidigt und verletzt worden – das sorgte für einen bundesweiten Skandal. Ein Apollo News exklusiv vorliegender interner Bericht der Bundespolizei zeichnet ein vollkommen anderes Bild vom Vorfall – so ging die Gewalt zunächst von Akbulut selbst aus. Die Abgeordnete war dem Bericht zufolge während des Tatzeitpunktes „alkoholisiert“ gewesen.
Dem Einsatzbericht zufolge „echauffierte sich die Mitteilerin [Akbulut] über Sympathiegesänge zur Partei ‚AfD‘“. Diese Gesänge seien von einer „Gruppe Fußballfans des VfB Stuttgarts“ gesungen worden. Die 42-jährige Politikerin „beleidigte“ daraufhin „mehrfach die Männer und warf eine Weinflasche in deren Richtung“. Diese verfehlte einen der Fans „knapp am Kopf“. Als Reaktion auf den Angriff der Politikerin bewarf „ein bislang unbekannter Mann eine Frau mit einem derzeit unbekannten Getränkebehältnis“.
Weiter heißt es im Bericht, dass die „alkoholisierte“ Abgeordnete durch den Wurf „einen leichten Kratzer an der Stirn“ erlitten habe. Nach dem Vorfall habe Akbulut „die Bundespolizei über den Bewurf mit einer Bierflasche im IC 2048“ informiert – die zuvor geschehenen Ereignisse schilderte sie den Beamten offenbar nicht. Die Bundespolizei sicherte daraufhin „eine freiwillig herausgegebene Videoaufzeichnung der 42-Jährigen und leitete ein Ermittlungsverfahren ein“. „Nach Abschluss der Maßnahmen beließen die Beamten alle Beteiligten auf freiem Fuß“, heißt es abschließend.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











