Nach dem Ende der Ampel-Koalition kam es in der Bundesregierung zu zahlreichen Beförderungen. 90 Beamte wurden in zwölf der 17 Ressorts befördert, das geht aus einer Antwort auf eine BSW-Anfrage hervor, die Bild vorliegt. Besonders großzügig waren dabei das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit, das Arbeitsministerium sowie das Kanzleramt.
Allein unter Entwicklungsministerin Svenja Schulze wurden in den zwei Monaten nach dem Koalitionsbruch am 6. November 26 Beamte befördert. Sie stiegen allesamt von der Besoldungsstufe A15, wo das Höchstgehalt 7.846 Euro beträgt, in die Klasse A16 auf, wo sich das Höchstgehalt auf 8.716 Euro beläuft.
Ähnlich agierte Schulzes Parteigenosse Hubertus Heil im Arbeitsministerium. Hier wurden neun der 16 beförderten Personen in die Besoldungsstufe A16 erhoben. Sieben Beamte erhielten sogar die Besoldungsstufe B3, in der ein Höchstgehalt von 9.603 Euro festgeschrieben ist.
Reformwille - Welche Opfer müssen wir für den Aufschwung bringen? | #unterdenlinden











