„Wir haben in Hof nicht wirklich unsichere Orte, an die man als Passant nicht mehr gehen dürfte“, sagte die Hofer Oberbürgermeisterin Eva Döhla gegenüber TV Oberfranken. In Gesprächen mit der Polizei habe sie festgestellt, dass das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung beeinträchtigt sei, obwohl es in der Stadt mit rund 48.000 Einwohnern eben keine „unsicheren Orte“ gebe.
Die Oberbürgermeisterin könne verstehen, dass nach einem Vorfall wie dem am Montag, als drei Syrer in einer Eisdiele randalierten und drei Polizeibeamte verletzten, das Unsicherheitsgefühl steige. „Das ist wichtig, dass man das ernst nimmt“, sagte sie. Das Sicherheitsempfinden der Menschen könne gestärkt werden, indem Sicherheitskräfte präsent seien. „Die müssen schon sichtbar und spürbar sein“. Allerdings dürfe es nicht zu viele Sicherheitskräfte geben, weil das die Menschen wieder verunsichern würde.
Die Polizei müsse an bestimmten Orten „manchmal präsent sein, ohne dass die Passanten es merken“. Videoüberwachung mit Gesichtserkennung könne nicht eingesetzt werden, weil zu wenig Straftaten verübt werden, die einen so schwerwiegenden Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung erlauben würden. Es sei eine gute Nachricht: „Bei uns besteht keine Gefahr für Leib und Leben in der Innenstadt“.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











