Im Rahmen des ZDF-Interviewformats „Was nun?“ hat sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zu den Ukraine-Konsultationen in Berlin geäußert. Dabei fiel auf, dass er seine Kriegsrhetorik weiter steigerte und durchblicken ließ, dass er die angeblich mit den USA abgestimmte Friedensinitiative der europäischen Nato-Verbündeten für wenig aussichtsreich hält. Was die Einschätzung von politischen Beobachtern im Grunde bestätigt, dass die Berliner Gespräche nur als eine Bühne für Merz herhalten sollten, um sich als vermeintlicher Friedensdiplomat zu inszenieren.
Durchaus zutreffend fasst die „Bild“-Zeitung die ZDF-Fragerunde zusammen: Hoffnungen, dass es zu einer schnellen Waffenruhe kommen könnte, habe der Kanzler eine „klare Absage“ erteilt.
Merz versuchte, den „Schwarzen Peter“ wie gehabt Russland unterzujubeln: „Sie haben es an der Reaktion von Russland gesehen: Es wird noch kein Ende dieses Krieges bedeuten…“ Wobei der Kanzler geflissentlich darüber hinwegsah, dass die mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj eng abgestimmten Berliner Gespräche nach Einschätzung politischer Beobachter von Anfang an darauf angelegt waren, eine Ablehnung durch Moskau herauszufordern.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











