Nach falscher Berichterstattung: RBB-Rundfunkrat prüft Fall Gelbhaar

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Nach falscher Berichterstattung: RBB-Rundfunkrat prüft Fall Gelbhaar
Bildquelle: Apollo News

Im Zuge der zurückgezogenen Berichterstattung zu Belästigungsvorwürfen gegen den Grünen-Politiker Stefan Gelbhaar beim RBB wird der Fall nun vom Rundfunkrat geprüft. Am Mittwoch kommt das Kontrollgremium in einer nicht-öffentlichen Sitzung zusammen, wie die Geschäftsstelle auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Der Programmausschuss des Rundfunkrats will sich dabei mit den Hintergründen und möglichen Konsequenzen befassen.

Der Rundfunkrat setzt sich aus Vertretern aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Religion und anderen Bereichen zusammen. Seine Hauptaufgabe ist es, zu überprüfen, ob der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinem Programmauftrag gerecht wird und die journalistischen Grundsätze einhält.

Die Kontroverse begann, als der RBB am Freitagabend bekannt gab, einen Teil seiner Berichterstattung zu den Vorwürfen zurückzuziehen. Der Grund: Zweifel an der Identität von Anne K., einer Frau, die per eidesstattlicher Versicherung Aussagen über die Vorwürfe gegen Gelbhaar gemacht haben soll.

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