Nach Familienunternehmer-Vorstoß: Weitere Wirtschaftsverbände sprechen sich für offenen Umgang mit der AfD aus

vor 7 Monaten

Nach Familienunternehmer-Vorstoß: Weitere Wirtschaftsverbände sprechen sich für offenen Umgang mit der AfD aus
Bildquelle: Apollo News

Wenige Tage nachdem der Verband der Familienunternehmer seine Brandmauer zur AfD aufgegeben hat, zeigen sich auch andere Wirtschaftsverbände offen für den Dialog mit der AfD – auch wenn aus großen Teilen der Wirtschaft Ablehnung kommt.

So berichtet die Bild, dass sich zwei Wirtschaftsverbände zu Gesprächen mit der AfD bereit erklärt haben: Der Geschäftsführer des „Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks“, Dr. Friedemann Berg, erklärte gegenüber der Zeitung: „Wenn die AfD aber anfragt oder um ein Gespräch bittet, gebietet der Respekt vor dem Abgeordnetenamt, mit der AfD zu sprechen.“ Jedoch betonte er gleichzeitig, dass die Haltung der Partei zur Europäischen Union, zum russischen Regime und zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sowie zum „Thema Remigration“ den Dialog erschweren würden.

Auch der Präsident der „Familienbetriebe Land und Forst (FABLF)“, Max von Elverfeldt, spricht sich für einen offenen Umgang mit der AfD aus: „Interessenverbände sind ihren Mitgliedern verpflichtet und entsprechend unparteiisch. Sie müssen daher mit allen demokratisch gewählten Parteien in Austausch treten können, auch wenn deren Positionen von den eigenen Interessen oder Überzeugungen abweichen. Nur so können sie ihre Aufgaben erfüllen und die Anliegen ihrer Mitglieder wirksam vertreten.“

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