Nach gescheiterter Petition: Ukrainer kapern Dorf im Allgäu

vor 8 Monaten

Nach gescheiterter Petition: Ukrainer kapern Dorf im Allgäu
Bildquelle: Deutschland Kurier

79 Einwohner und jetzt bis zu 40 Geflüchtete vornehmlich aus der Ukraine: Im Blaichacher Ortsteil Gunzesried-Säge (Oberallgäu) sollen bald die ersten von ihnen einziehen. Zuletzt hatten Blaichacher Bürger versucht, den unerwünschten Zuzug mit einer Petition im Bayerischen Landtag zu verhindern.

14 Personen aus drei ukrainischen Familien sollen die ersten sein, die in den sogenannten Heubethof einziehen. Das hat das Landratsamt Oberallgäu bestätigt. In mehreren Etappen sollen weitere Personen folgen, so die Behörde. Insgesamt sollen in dem früheren Ferien- und Kreisjugendheim bis zu 40 sogenannte Geflüchtete untergebracht werden.

Mit einer Petition im Bayerischen Landtag hatten Blaichacher Bürger zuvor vergeblich versucht, das Kapern ihres Dorfes zu verhindern. Der Petitionsausschuss des Landtages entschied, dass Flüchtlinge in die Unterkunft einziehen dürfen, wenn bei der Auswahl darauf geachtet werde, dass die Menschen mobil seien. Laut dem Oberallgäuer Landratsamt sind diese Voraussetzungen bei Ukrainern gegeben: Alle einziehenden Personen hätten ein eigenes Auto, heißt es in einer Mitteilung. Man ist versucht, hinzuzufügen: Manche haben sogar ein ausgesprochen dickes Auto!

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