Deutschland müsse aus der US-Militäroperation in Venezuela und der Festnahme des kommunistischen Diktators Nicolás Maduro „die richtigen Lehren ziehen“, meint der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Markus Frohnmaier. Er warnt vor „antiamerikanischen Reflexen“.
In einer in Berlin veröffentlichten Erklärung betont der AfD-Politiker: „Weder die USA noch die EU-Staaten erkennen Nicolás Maduro als legitimen Präsidenten an. Er gilt vielmehr als Anführer eines kriminellen Regimes, dessen Netzwerk von den Amerikanern als Terrororganisation eingestuft wird. Unter seiner Herrschaft wurde Europa jahrelang mit Drogen überschwemmt.“ Die USA hätten darauf nun entschlossen reagiert – „auch wenn wirtschaftliche Interessen dabei eine Rolle spielen“, wie Frohnmaier einräumte.
Er warnte zugleich vor naiver Blauäugigkeit: „Die Weltpolitik folgt Macht, Einfluss und strategischen Interessen. Die völkerrechtliche Bewertung der Aktion ist dabei nicht irrelevant, aber letztlich zweitrangig, da beide Seiten ihre eigene Lesart vertreten.“
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