Nach Vances AfD-Ansage: Bundesregierung sieht „einseitige Einmischung“ in den deutschen Wahlkampf

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Nach Vances AfD-Ansage: Bundesregierung sieht „einseitige Einmischung“ in den deutschen Wahlkampf
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Nachdem der Vizepräsident der Vereinigten Staaten, JD Vance, im Rahmen der Münchener Sicherheitskonferenz die deutschen Parteien zu einer Zusammenarbeit mit der AfD aufgefordert hat, regt sich nun Widerstand bei der Bundesregierung und der Union. „Es geht wirklich um Zensur und um Migration, um die Angst, die Präsident Trump und ich haben, dass die europäischen Staats- und Regierungschefs Angst vor ihrem eigenen Volk haben“, erklärte Vance.

Zudem kritisierte er, dass in Europa Begriffe aus der Sowjetzeit wie „Falschinformation“ genutzt würden, um unliebsame politische Positionen zu diskreditieren. Europa solle die Massenmigration beenden, vermeintlich progressive Maßnahmen stoppen und zu traditionellen Werten zurückkehren.

Die Bundesregierung reagierte umgehend auf diese Äußerungen und wies die Empfehlung entschieden zurück. Regierungssprecher Steffen Hebestreit erklärte, dass dies eine unzulässige und einseitige Einmischung in den deutschen Wahlkampf darstelle. Kanzler Olaf Scholz habe bereits mehrfach klar Position gegen eine Zusammenarbeit mit der AfD bezogen. „Das zeigt vielleicht, dass man bisher gut gefahren ist damit, dass man sich nicht in die inneren Angelegenheiten eines befreundeten Landes einmischt“, so Hebestreit.

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