Im NDR-Format „Abenteuer Diagnose“ führt ein Laborbefund zur rettenden Diagnose. Doch das gezeigte Labor ist frei erfunden. Der Sender bestätigt das selbst – und beruft sich auf Datenschutz. Im Zentrum steht ein realer Mediziner, der nie genannt wird. Warum?
Das NDR-Format „Abenteuer Diagnose“ erzählt im Vorabendprogramm medizinische Ausnahmefälle: komplexe Krankheitsverläufe, lange Irrwege – und am Ende oft die entscheidende Entdeckung, die alles verändert. Es sind Erzählungen über Leid, Zweifel und den Moment, in dem sich das Blatt wendet.
Eine solche Geschichte ist die von Anke Ahrens. Über lange Zeit leidet sie an einer rätselhaften Erkrankung. Ihr Körper reagiert zunehmend unkontrolliert, der Alltag wird zur Belastung. Ärzte können ihr nicht helfen, die Ursache bleibt unklar. Erst ein entscheidender Laborbefund bringt die Wende: Die Diagnose lautet Stiff-Person-Syndrom – eine seltene neurologische Erkrankung.
Doch der NDR zeigt an dieser Stelle ein Labor, das es nicht gibt.
Dieses Labor existiert nicht, gekennzeichnet wird das nicht.
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