NDR-Intrige gegen Julia Ruhs: So schafft sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk selbst ab

vor 10 Monaten

NDR-Intrige gegen Julia Ruhs: So schafft sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk selbst ab
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Die junge Journalistin Julia Ruhs ist der lebende Beweis dafür, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland nicht refomierbar ist. Denn ihre Blitzkarriere, von der Volontärin im Bayerischen Rundfunk zur Moderatorin des neuen ARD-Politikmagazins „Klar“ war Ausdruck eines zaghaften Reformversuchs. Die mit Zwangsbeiträgen gemästeten, zu einem gigantischen quasi-staatlichen Medienkonzern herangewachsene „Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland“ wollten mit diesem neuen Format alle jene Zuschauer zurückgewinnen, die sie mit ihrem linksgrünen Umerziehungsprogramm verloren hatte.

Dass Ruhs nach einem NDR-internen Kollegenaufstand nur noch jede zweite „Klar“-Sendung moderieren darf, weil immerhin ihr Heimatsender BR noch an ihr festhält, zeigt, dass der Versuch gescheitert ist. Die tonangebende Mehrheit der NDR-Journalisten erträgt es nicht, wenn jemand in „ihrem“ Sender vor die Kamera tritt, der Meinungen vertritt, die von einer Mehrheit der Beitragszahler nicht als „konservativ“ oder „rechts“ betrachtet werden, sondern als normal.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wurde den Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg von den Westalliierten nach dem Vorbild der britischen BBC übergestülpt. Nach staatlicher Propaganda durch die Volksempfänger sollten nun Demokratie und Freiheit durch den Äther strömen. Und damit das gelingt, war es wichtig, die neu geschaffenen Sendeanstalten von staatlichem Einfluss fernzuhalten. Geklappt hat nur bedingt. Union und SPD waren sehr geschickt darin, sich die Macht in den eigentlich staatsfernen Rundfunkräten zu sichern und aufzuteilen. Immerhin gab es dadurch lange noch eine gewisse Meinungspluralität zwischen „roten“ Landesanstalten wie NDR und WDR sowie „schwarzen“ wie dem BR.

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