Nachdem Donald Trump am Ostersonntag Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Krieges in der Ukraine geäußert hatte, sind Details eines neuen Friedensplans der USA bekannt geworden. Bereits vergangene Woche sollen Diplomaten der USA ein solches Angebot vorgelegt und ukrainischen Vertretern in Paris präsentiert haben. Darin wird deutlich: Die Trump-Regierung drängt auf einen Frieden – andernfalls könnte sie auch „weiterziehen“, wie es Außenminister Marco Rubio bei seiner Abreise aus Paris formulierte.
In dem nur eine Seite langen Dokument gibt es einem Bericht der US-amerikanischen Nachrichtenseite Axios zufolge brisante Bedingungen für einen Frieden: Demnach würde man die Frontlinie größtenteils im aktuellen Verlauf einfrieren, Russland würde fast alle besetzten Gebiete im Osten der Ukraine behalten – wenn auch nicht formell von Kiew anerkannt. Ein Teil des von Russland eingenommenen ukrainischen Gebiets in der Oblast Charkiw soll allerdings wieder unter ukrainische Kontrolle gestellt werden.
Anders verhält es sich mit dem Kernkraftwerk Saporischschja, das zwar wieder zur Ukraine gehören, allerdings von den USA kontrolliert werden soll. In dieser Funktion möchten die Vereinigten Staaten Strom sowohl an die Ukraine als auch an Russland liefern. Zudem möchte Trump das bereits im Februar verhandelte Mineral-Abkommen mit der Ukraine unterzeichnen.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











