Messerstecher heißen auch Uwe – das sagte Dunja Hayali rund um die Veröffentlichung einer neuen Ausgabe von „Am Puls“. Darin beschäftigt sich die ZDF-Moderatorin mit der inneren Sicherheit in Deutschland. Vor der Ausstrahlung im Fernsehen am Donnerstag hat sich Hayali gegenüber der Agentur teleschau über die Sendung, die in der Mediathek abrufbar ist und in der die ZDF-Moderatorin „Gefahrengebiete“ in Deutschland mit Einsatzkräften besucht und Opfer von Gewalttaten zu Wort kommen lässt, geäußert.
In der Sendung erklärt die auf Terrorismusprävention und Rechtsextremismus fokussierte Wissenschaftlerin Julia Ebner, nicht migrantisch geprägte Gegenden seien grundsätzlich gefährlich, sondern von Armut betroffene Bezirke. Dazu sagte Hayali jetzt: „Was man untersuchen kann, ist, ob Gewalt- und Straftaten mehr werden, wenn sich in prekären Gegenden der Ausländeranteil erhöht. Genau das ist aber nicht der Fall. Es gibt dort eben nicht nur Messerstecher Ali, sondern auch Messerstecher Uwe – um es etwas plakativ zu sagen.“
Bereits am vergangenen Donnerstag hatte Hayali die Sendung „Am Puls mit Dunja Hayali Die Innere (Un-)Sicherheit“ auf Instagram angekündigt und erklärt, die innere Unsicherheit würde in Deutschland „wie ein Gift“ wirken, das die Demokratie gefährde. In der Sendung selbst werden oftmals Zahlen, etwa aus der Polizeilichen Kriminalstatistik, abgebildet, aber nicht weiter eingeordnet. „Sicherheit ist nicht nur eine Frage der Zahlen, sondern auch eine Frage des Gefühls“, heißt es im Begleittext der Sendung.
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