Mit einer ausführlichen Analyse widmete sich die Financial Times (FT) in einem sogenannten „Big Read“ dem Wirtschaftsstandort Deutschland. Unter der Überschrift „Kann irgendwas den Niedergang der deutschen Industrie noch aufhalten?“ formulierten die Finanzexperten „mit besorgtem Ton und in brutaler Klarheit“. Für Wolfgang Steiger, den Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats, wirkte der Bericht wie „ein Schlag in die Magengrube“.
In seiner aktuellen Kolumne beschreibt der Wirtschaftsexperte, welche brisanten Erkenntnisse die Financial Times zutage gebracht hat: Die Industrieproduktion in Deutschland bricht dramatisch ein und ist auf das Niveau von 2005 zurückgefallen. Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist seit dem Start des Ukraine-Konfliktes im Jahr 2022 in 37 von 44 Monaten gestiegen und befindet sich mit knapp drei Millionen auf dem höchsten Stand seit 14 Jahren. „Und auch wer auf ein olivgrünes Wirtschaftswunder hofft und denkt, schwindende Marktanteile in Sektoren wie Automobil oder Chemie ließen sich durch eine nun wachsende Rüstungsindustrie kompensieren, findet Ernüchterung“, kommentiert Steiger.
Die Berichterstattung in der Financial Times
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