Für den ehemaligen Gesundheitsminister und jetzigen Fraktionschef der Union, Jens Spahn, sowie seine Partei, könnte es unangenehm werden. Denn Spahn ist in einen Masken-Deal verwickelt, der den Steuerzahler Milliarden kostete. Konkret: 5,9 Milliarden. So viel zahlte der Staat damals für die Beschaffung von Schutzmasken. Davon müssen 2,3 Milliarden an Händler zurückgezahlt werden, da die Lieferungen trotz Zusagen nicht abgerufen wurden. Hinzukommt, dass riesige Mengen an Masken verbrannt wurden, da es keinen Bedarf mehr gab.
Über den Spahn-Skandal und die Frage, warum sich die CDU gegen einen Untersuchungsausschuss wehrt, sprachen am Montag Waldi Hartmann, Pauline Voss, Julian Reichelt und Alex Purrucker bei NIUS Live.
„Wenn man buchstäblich sagt, wir brauchen um jeden Preis Masken, dann öffnet man natürlich Tür und Tor für völlig überteuerte Einkäufe“, kommentiert NIUS-Journalistin Pauline Voss. „Wir hatten eine Situation, in der die Politik massiv mit Panik argumentiert hat“. Der Zweck habe die Mittel geheiligt, so die Botschaft.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











