Am ersten November tritt das Selbstbestimmungsgesetz in Kraft. Es wird dramatische Folgen haben, sagen Frauenrechtlerinnen, betroffene Eltern und Mitglieder der LGBTQI-Szene selbst. Das Selbstbestimmungsgesetz ermöglicht es, Kindern ab 14 Jahren ihr rechtliches Geschlecht sowie Namen zu ändern. Im Zweifel auch gegen den Willen der Eltern.
„Das sind Grenzbereiche des Kindesmissbrauchs“, kommentiert Alexander Kissler bei NIUS Live am Donnerstagmorgen. Es sei eine Errungenschaft der Aufklärung, Kindern einen Schutzraum zuzugestehen und sie nicht wie „kleine Erwachsene“ zu behandeln. Gerade in der Pubertät, in der viele Jugendliche eine Art der Identitätskrise durchlaufen, sei es fatal, ihnen eine solch gewichtige Entscheidung zu überlassen.
„Wir tun den Menschen keinen Gefallen. Es zerstört ihre Familien und gaukelt ihnen eine Realität vor, die nicht von biologischen Tatsachen gedeckt ist“, ergänzt Jan Karon. Es führe unter anderem dazu, dass Transfrauen, also biologische Männer, in den Frauensport eindringen. „Es gibt ganz reale Vorteile für Männer, die einfach stärker sind, größere Muskelmasse, ein größeres Lungenvolumen haben“, so Karon. Wer das abstreite, negiere biologische Fakten.
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