Der Antrittsbesuch von Friedrich Merz bei Donald Trump in einem Satz: „Hätte nicht besser laufen können für den Bundeskanzler.“
US-Präsident Trump lobt Merz für seinen „sehr starken Wahlsieg“, natürlich nicht ohne auch von seinem eigenen, noch stärkeren Wahlsieg zu berichten. Vom ersten Moment an ist im Oval Office spürbar, dass Donald Trump nicht auf Konfrontation aus ist, sondern Merz als Verbündeten betrachtet. Merz wiederum ist anzumerken, dass in diesen bequemen Sesseln der amerikanischen Macht plötzlich die ganze Last eines langen Lebensweges ins Amt abfällt.
Merz lacht über die Sprüche des US-Präsidenten („D-Day war ein unangenehmer Tag für euch!“), selbst wenn sein Gesicht ernst bleibt. Man erkennt die innere Freude darüber, endlich als Bundeskanzler im Weißen Haus zu sitzen. Merz pariert den D-Day-Spruch souverän und in einem Englisch, für das man in Zeiten von Annalena Baerbock nur dankbar sein kann: „Damals haben die USA einen Krieg beendet. Und sie sind heute wieder so stark, einen Krieg beenden zu können. Darüber will ich mit dir sprechen.“
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