Ausgerechnet einer der vehementesten Impf-Befürworter, Fernseharzt Eckart von Hirschhausen, soll nun die Versäumnisse und Fehler der Pandemiezeit aufarbeiten. Die ARD-Dokumentation „Hirschhausen und unser Corona-Versagen“ ist für den 18. November dieses Jahres angekündigt.
Es war Hirschhausen, der neben vielen weiteren längst widerlegten Aussagen Folgendes von sich gab: „Wer sich nicht impfen lässt, ist ein asozialer Trittbrettfahrer“. Bei NIUS Live kommentieren Birgit Kelle und Alexander Kissler, warum der Fernseharzt aller Voraussicht nach eben nicht für mehr Klarheit sorgen und auf eine Entschuldigung seinerseits noch lange zu warten sein wird.
„Wir machen jetzt eine Aufarbeitungssimulation in der ARD“, so Kelle. Man nehme bewusst jemanden, der zu den „übelsten Propagandisten“ gehört habe. „Das ist Teil der gesamten Strategie, dass man immer nur eine Aufklärung haben will, die kontrolliert ist“. Dabei gehöre die Aufarbeitung ohnehin in den Bundestag und nicht in die ARD.
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