Deutschland stockt seine Unterstützung für die von Krieg und Vertreibung geplagte Bevölkerung im Sudan erneut auf. Außenminister Johann Wadephul kündigte bei einem Treffen mit seinem ägyptischen Amtskollegen Badr Abdelatty in Berlin an, dass weitere 16 Millionen Euro für humanitäre Hilfe bereitgestellt werden. Ziel sei es, Menschen auf der Flucht vor Hunger und Durst zu schützen. „Das ist eine notwendige Investition in die Menschlichkeit, aber auch in deutsche Interessen vor Ort“, sagte der CDU-Politiker.
Ägypten ist gemeinsam mit den USA, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten in die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Konflikts eingebunden. Die Vereinten Nationen stufen den seit zweieinhalb Jahren andauernden Krieg als derzeit größte humanitäre Krise weltweit ein.
Außenminister Johann Wadephul (CDU) beim Treffen mit dem ägyptischen Außenminister Badr Abdelatty in Berlin
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