Eine Woche vor den wichtigen Kommunalwahlen im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen, dem ersten großen Stimmungstest seit der Bundestagswahl im Februar, berichtet der „Westdeutsche Rundfunk“ (WDR) über Sozialbetrug in großem Stil:
Kriminelle Banden locken Menschen aus Osteuropa mit falschen Jobversprechen nach Deutschland. Beantragtes „Bürgergeld“ fließt in dunkle Kanäle. Städte im Ruhrgebiet sind besonders betroffen – sie werden von der „Bürgergeld“-Mafia regelrecht ausgeplündert.
Vorgeblich Jobsuchende, hauptsächlich aus Bulgarien und Rumänien, werden in heruntergekommenen Häusern einquartiert. Sie beantragen dann als vermeintliche Aufstocker „Bürgergeld“. Das meiste Geld landet jedoch in mafiösen Strukturen. Arbeitsverträge mit niedrigen Löhnen erweisen sich dabei als gefälscht, um staatliche Sozialleistungen abzugreifen.
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