NZZ-Journalist Morten Freidel kritisiert Habecks schmutzige Kohle-Kraftwerke: „AKW könnte man mit vertretbarem Aufwand wieder ans Netz holen“

vor mehr als 1 Jahr

NZZ-Journalist Morten Freidel kritisiert Habecks schmutzige Kohle-Kraftwerke: „AKW könnte man mit vertretbarem Aufwand wieder ans Netz holen“
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War der Ausstieg aus der Atomenergie ein Fehler und sollte Habeck deshalb zurücktreten? „Ich würde jetzt sagen, dass er nicht zurücktreten muss“, sagt NZZ-Journalist Morten Freidel im Gespräch mit Ralf Schuler. Schließlich sei die Energiewende nicht nur Habecks Projekt gewesen – da tragen viele andere ebenfalls Verantwortung, erklärt der Experte. „Man muss sagen, dass ja eigentlich alle Parteien durch die Bank weg, auch die Union hinter diesem Projekt standen.“

Freidel macht dem Minister dennoch klar Vorwürfe: Nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine hätte man in der Energiepolitik gegensteuern müssen. „Das russische Gas ist irgendwann ausgeblieben, wir haben dann aus Nord Stream nichts mehr bekommen. Und es war völlig klar: Wir brauchen eigentlich eine andere Brücke hin zu dieser Traumwelt, dass irgendwann alles mit 100 Prozent Sonne und Wind in diesem Land funktioniert.“

Klartext: Klimaschonende Energie ist für Freidel auch Atomenergie.

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