Er war in der Migrationskrise 2015 DER Gegenspieler von Kanzlerin a.D. Angela Merkel (CDU): Österreichs Ex-Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zieht im Interview bei „Schuler! Fragen, was ist“ Bilanz nach zehn Jahren. Die Fehlentscheidungen von damals haben viel zerstört, sagt Kurz heute. Und: Ungarns Regierungschef Viktor Orbán habe in dieser Frage recht gehabt.
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Kurz, der auch Außenminister seines Landes war und sowohl Russlands Präsident Wladimir Putin als auch Donald Trump mehrfach persönlich traf, blickt durchaus differenziert auf die europäische Politik dieser Tage. Europa habe sich immer wieder überschätzt, sagt Kurz. Am Ende „geht es um wirtschaftliche und militärische Macht. Und ich glaube, der größte Fehler, den Europa immer macht, ist zu glauben, man sei der Mittelpunkt der Welt. Und dann ist man verwundert, dass es alle anderen rundherum nicht so sehen. Natürlich hat sich unsere Welt verändert, und andere Teile dieser Welt sind wesentlich relevanter geworden. Europa ist nicht mehr so relevant, wie es mal war.“
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