Die Einstufung der deutschen „Antifa Ost“ als „ausländische Terrororganisation“ durch das US-Außenministerium Mitte November hat offenbar erste direkte Folgen in Deutschland: Der linksextremen Roten Hilfe wurden nun gleich mehrere Konten gekündigt. Der Verein unterstützt linksextreme Straftäter mit anwaltlicher und finanzieller Hilfe und zählt über 19.000 Mitglieder – jährlich werden laut den Angaben des Vereins über zwei Millionen Euro an Mitgliedsbeiträgen und Spenden in die Kassen gespült.
Doch das Kassieren der Beiträge könnte in Zukunft deutlich schwieriger werden: Die GLS Bank und die Sparkasse Göttingen haben dem Verein innerhalb der vergangenen Wochen gleich mehrere Konten gekündigt. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Die Kündigungen sollen offenbar in direktem Zusammenhang mit der Terrorismus-Einstufung der „Antifa Ost“ in den USA stehen.
So habe die GLS Bank im Vorfeld der Kündigung Vertreter der Roten Hilfe bei einem Termin zu ihren Verbindungen zur „Antifa Ost“ befragt. Bei der Sparkasse Göttingen sollen keine Gründe für die Kündigung genannt worden sein. Tatsächlich hat die Rote Hilfe bereits mehrere Straftäter aus dem Umfeld der „Antifa Ost“ rechtlich und finanziell unterstützt.
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