Offensive im Norden von Syrien gegen Assad: Dschihadisten erobern Aleppo und belagern Hamas

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Offensive im Norden von Syrien gegen Assad: Dschihadisten erobern Aleppo und belagern Hamas
Bildquelle: NiUS

Seit dem 27. November kommt es im Nordwesten Syriens, insbesondere in den Regionen Idlib und Aleppo, zu den schwersten Gefechten seit 2020. Eine Allianz aus Rebellen unter der Führung der Dschihadistengruppe Haiat Tahrir al-Scham (HTS) hat mit einer überraschenden Großoffensive die syrischen Regierungstruppen in Bedrängnis gebracht. Die Rebellen nannten die Aktion „Abschreckung der Aggressionen“. Dabei nahmen sie binnen drei Tagen mehr als 50 Ortschaften und die zweitgrößte Stadt Aleppo ein, wie die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London berichtet. Am Samstag dauert eine Offensive der Islamisten auf die Großstadt Hama an.

Laut den Aktivisten seien der Gouverneur und Sicherheitskräfte aus dem Stadtzentrum Aleppos geflohen, während sich die Regierungstruppen zurückzogen. Die Berichte der Beobachtungsstelle können jedoch nicht unabhängig überprüft werden. Parallel dazu sollen kurdische Milizen das entstandene Machtvakuum ausgenutzt und den Flughafen von Aleppo besetzt haben.

Videos in sozialen Medien zeigen vorrückende Männer in Kampfmontur, die über Bilder des Machthabers, Baschar Al-Assad, trampeln und „Allahu Akbar“-Rufen anstimmen. In Aleppo konnten die Dschihadisten die berühmte Zitadelle einnehmen und schwenkten dort eine weiße Fahne mit islamischem Glaubensbekenntnis, die etwa auch Al-Qaida in ähnlicher Form in Vergangenheit genutzt hat und skandierten „Allahu Akbar“. Anderswo ist zu sehen, wie die Haiat Tahrir al-Scham-Truppen die Statue des Bruders von Assad umwerfen.

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