In einem Beitrag der Abendschau des Bayerischen Rundfunks (BR) vom Donnerstag wird das Arbeiten mit Pferden angesichts der derzeit hohen Spritpreise als mögliche Alternative zur Bewirtschaftung mit Traktoren diskutiert. Im Mittelpunkt steht dabei der Wieshof des Landwirts Christoph Matthias im mittelfränkischen Auernheim, den er mit traditionellen Methoden bewirtschaftet.
Matthias arbeitet auf seinem Acker mit dem Kaltblutpferd Brego, das er eigens für den Einsatz auf dem Feld selbst ausgebildet hat. Der Bericht stellt dabei die vermeintlichen Vorteile heraus, die die Verwendung von Pferden mit sich bringt. „Das ist ein schönes Arbeiten, ohne Lärm und Dieselgeruch“, sagt der Landwirt.
Dass Brego „keinen Sprit braucht und den Dünger kostenlos liefert“ und sich eigenständig „reproduziert“, wird ebenfalls als vermeintlicher Vorzug gewertet. Zudem sei die Arbeit mit Pferden auch für die Beschaffenheit des Erdreichs nachhaltiger. „Bereits nach zwei Jahren sehen wir eine deutliche Verbesserung im Boden“, erläutert Matthias.
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