Das Förderprogramm „Demokratie leben!“ wurde im Jahr 2024 zwar evaluiert – mit einem letztlich positiven Ergebnis. Jetzt kommt aber heraus: Die Organisationen, die an der Überprüfung beteiligt waren, bekamen selbst massive Fördersummen – und zwar aus dem Bundesfamilienministerium, das für die Vergabe von Geldern im Rahmen von „Demokratie leben!“ zuständig ist.
Das geht aus der Antwort eines Staatssekretärs aus dem Ministerium auf eine Anfrage der AfD-Bundestagsabgeordneten Kerstin Przygodda, Martin Reichardt und Sebastian Maack hervor, die der Junge Freiheit vorliegt. Demnach hätten vier Organisationen, die das Förderprogramm genauer beurteilen sollten, im vergangenen Jahr zusammen 41,5 Millionen Euro erhalten, überwiegend aus dem Bundesfamilienministerium, damals unter Leitung der Grünen-Ministerin Lisa Paus.
2024 war die zweite Förderperiode von „Demokratie leben!“ ausgelaufen, die vergangenen Förderprojekte wurden deswegen von externen Organisationen bewertet. Die vier steuergeldfinanzierten Organisationen sind das Deutsche Jugendinstitut (DJI) e. V., das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) e. V., das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS) e. V. sowie die Camino – Werkstatt für Fortbildung, Praxisbegleitung und Forschung im sozialen Bereich gGmbH.
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