Organisierte Zerstörung: Wie Politik und Gewerkschaften VW an den Abgrund führten

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Organisierte Zerstörung: Wie Politik und Gewerkschaften VW an den Abgrund führten
Bildquelle: Apollo News

Bei Europas größtem Autobauer Volkswagen verschlimmert sich die Situation zunehmend. Anfang September hieß es noch aus dem Konzern, dass man zwei Werke zu viel betreibe (Apollo News berichtete). Bereits jetzt spricht der Betriebsrat von mindestens drei Werken, die in Deutschland schließen sollen (Apollo News berichtete über die Folgen des Kahlschlags). Die Lage wird sich wohl noch weiter verschlechtern. Zehntausende Jobs sollen wegfallen, mindestens 15 Prozent der Belegschaft sollen gehen. Keines der zehn deutschen Werke wird von den Auswirkungen des Kahlschlags verschont bleiben. Auch die, die ihre Arbeit behalten können, werden Gehaltseinbußen hinnehmen müssen.

Kurzum, das Sparprogramm von Volkswagen ist historisch. Über mehrere Jahrzehnte hinweg galt ein Arbeitsplatz bei Volkswagen als besonders sicher, auch dank der mittlerweile aufgekündigten Jobgarantie. Noch nie mussten in Deutschland Werke schließen oder eine so große Zahl an Stellen abgebaut werden. Der Autohersteller symbolisierte auf eine Art den deutschen Traum. Volkswagen war das Aushängeschild der einst stolzen Automobilindustrie; der Konzern exportierte seine Autos in die ganze Welt. Doch bereits seit Längerem bröckelt das Fundament von VW.

In den letzten Jahren hat Volkswagen einen riesigen Schuldenberg aufgebaut (Apollo News berichtete). Aufgrund der Energiewende ist man auf ständig neue Investitionen angewiesen. Gleichzeitig waren die Lohnkosten viel zu hoch. Dabei erzwang die IG Metall immer wieder höhere Tarifverträge. Auch die aufgrund der Energiewende gestiegenen Energiepreise machten die Autoproduktion in Deutschland zunehmend unattraktiv. Trotzdem hielt die Politik, erst unter Führung der CDU, später unter der SPD und den Grünen, an der Energiewende fest. Auch das Verbrennerverbot und andere Beschränkungen werden Volkswagen schon bald sein Kerngeschäft nehmen.

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