Die Trump-Regierung hat im US-Senat deutliche Kürzungen des amerikanischen Öffentlich-Rechtlichen Senderprogramms durchgesetzt: Die beiden Sendeanstalten PBS und NPR sollen demnach innerhalb der nächsten zwei Jahre kein öffentliches Geld der US-Bundesregierung mehr erhalten – insgesamt belaufen sich die Einsparungen daraus auf 1,1 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 950 Millionen Euro).
Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, begrüßte bei einer Pressekonferenz die Entscheidung – „Das sind keine ehrlichen Nachrichtenorganisationen. Das sind parteiische, linke Sender, die vom Steuerzahler finanziert werden – und die Regierung ist nicht der Ansicht, dass dies eine sinnvolle Verwendung der Zeit und des Geldes der Steuerzahler ist“, kommentierte Leavitt. Auch US-Vizepräsident JD Vance feierte die Einstellung der Zahlungen an die amerikanischen Öffentlich-Rechtlichen in einem Beitrag auf X und bezeichnete es als einen „großen Sieg“.
Die Kürzungen kommen, nachdem die US-Regierung den US-Kongress, bestehend aus Repräsentantenhaus und Senat, gebeten hatte, ein Paket von 9,4 Milliarden US-Dollar an bereits beschlossenen Haushaltsausgaben wieder rückgängig zu machen – neben zahlreichen Programmen für Entwicklungshilfe waren auch die Ausgaben für NPR und PBS enthalten.
Reformwille - Welche Opfer müssen wir für den Aufschwung bringen? | #unterdenlinden











