Die deutsche Staatsbürgerschaft war einmal ein Privileg. In Berlin genügt jetzt ein Mausklick. Als erstes Bundesland hat die Hauptstadt das Einbürgerungsverfahren vollständig digitalisiert. Keine Prüfung, keine persönliche Vorsprache. Nur zur „feierlichen Übergabe der Einbürgerungsurkunde“ müssen Migranten persönlich erscheinen. Der Rest läuft bequem vom Sofa oder einer Shisha-Bar aus.
Während deutsche Bürger für jedes banale Anliegen, zum Beispiel neuer Personalausweis, oft monatelang auf einen Termin beim Amt warten müssen, ist der Weg zum deutschen Pass für Migranten in Berlin jetzt vollkommen mühelos: Keine Warteschlange, kein Amt, kein Aufwand – Integration per WLAN. Die Bürokratie arbeitet plötzlich effizient – allerdings nur für eine offenbar privilegierte Schicht. Dies auch bundesweit:
Nach der Vereinfachung der Einbürgerung durch die Ampel-Regierung bekamen im Jahr 2024 rund 292.000 Migranten den deutschen Pass – so viele wie nie zuvor! In diesem Jahr könnte der Rekord erneut gebrochen werden. Dies lässt eine Umfrage der „Bild“-Zeitung in deutschen Großstädten vermuten. Vielerorts werden erneut deutlich steigende Einbürgerungszahlen gemeldet.
Reformwille - Welche Opfer müssen wir für den Aufschwung bringen? | #unterdenlinden











