Pflichtbeiträge um Abtreibungen zu unterstützen: 10.000 Studenten unterzeichnen Petition gegen Hochschulvertretung

vor 4 Monaten

Pflichtbeiträge um Abtreibungen zu unterstützen: 10.000 Studenten unterzeichnen Petition gegen Hochschulvertretung
Bildquelle: Apollo News

Mehr als 10.000 Studenten in Österreich haben nach Angaben der Organisation ProLife Europe eine Petition gegen einen Fördertopf der Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) unterzeichnet, aus dem unter anderem Schwangerschaftsabbrüche finanziell unterstützt werden. Die Initiative wurde gemeinsam mit der Kampagnenplattform CitizensGo organisiert.

Der Kern der Kritik: Der Fördertopf wird aus Mitteln der bundesweiten Studentenvertretung finanziert – und diese stammen aus Pflichtbeiträgen, die jeder Student in Österreich bei der Einschreibung bezahlen muss. Ohne Zahlung dieses Beitrags kann ein Studium nicht fortgesetzt werden. Damit fließen die Beiträge aller Studenten in das Budget der ÖH, aus dem auch der sogenannte „Repro-Fördertopf“ gespeist wird.

Wie die katholische Nachrichtenagentur Catholic News Agency (CNA) unter Berufung auf die Initiatoren berichtet, wurde die Petition am 11. März 2026 bei zuständigen Stellen eingereicht. Die Initiatoren kritisieren, dass Studenten über ihre verpflichtenden Beiträge Programme mitfinanzieren müssen, die sie aus moralischen oder religiösen Gründen ablehnen. In der Petition heißt es: „Die gezielte Finanzierung von Abtreibungen ist mit der Gewissensfreiheit vieler Studenten unvereinbar und stellt eine ethisch absolut unvertretbare Entscheidung dar.“

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