Nachdem sich Union und SPD auf ein gemeinsames Sondierungspapier geeinigt haben, meldet sich auch Angela Merkel zu Wort und lobt den Kurs ihrer Partei. „Die Ampel hat viel Verdruss erzeugt, jetzt geht es wirklich um Deutschland und Europa in diesen Tagen. Ich drücke den Verantwortlichen die Daumen“, sagte sie gegenüber der Rheinischen Post.
Dahingehend rief sie zu mehr Zusammenhalt auf und warnte vor der Pulverisierung Europas. In diesem Zusammenhang seien auch höhere Verteidigungsausgaben notwendig. „Wir werden mit zwei Prozent des Bruttosozialprodukts nicht auskommen“, erklärte Merkel und begrüßte dementsprechend die Reformpläne der Schuldenbremse: „Das gibt deutlich mehr Flexibilität.“
Bezogen auf die Migrationspolitik widersprach sie jedoch den, zumindest im Wahlkampf von der Union angepeilten, Abweisungszielen. Nationale Alleingänge könnten das Problem der illegalen Migration nicht lösen, behauptete die Altkanzlerin und hielt fest: „Das bleibt eine europäische Aufgabe, die nur in Absprache mit den Nachbarländern angegangen werden kann“.
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