Der Momentaufnahme des ZDF-Politbarometers nach könnte der nächste Bundestag ein Vierparteien-Parlament werden – die FDP im Moment unter fünf Prozent, das BSW an der Fünf-Prozent-Linie. Tatsächlich handelte es sich so oder so wieder um einen Bundestag mit zwei Lagern, die selbsternannten „demokratischen“ Parteien und jenseits der rotgrünroten Brandmauer die ausgeschlossene AfD. Die hier notierten 16 Prozent Sonstige würden sich mit den Nichtwählern von 20 bis 30 Prozent der Wahlberechtigten zu einer noch nie dagewesenen Zahl von Bürgern summieren, die am demokratischen Leben nicht teilnähmen oder Beachtung fänden.
Bei der Stimmungsumfrage der fiktiven direkten Kanzlerwahl fällt mir dreierlei auf. Die Prozente für Scholz und Habeck sind identisch mit den Prozenten für ihre Parteien. Merz hat hier zehn Prozentpunkte weniger als die Union. Weidel hat vier Prozentpunkte mehr als die AfD. Das könnte bedeuten, dass bei der wirklichen Wahl die Union weniger Stimmen bekommt, als ihr Umfragen versprechen, und die AfD mehr Stimmen, als ihr demoskopisch zugeschrieben werden.
In Magdeburg schallten SPD-Kanzler Scholz Hau-ab-Rufe entgegen. Seine Innenministerin Faeser kündigt neue Sicherheitsgesetze an, um von ihrer Verantwortung abzulenken. Das Polizeiauto stand nicht wie vorgesehen in der Pollerlücke, durch die der Attentäter raste. Das totale Staatsversagen ist offenkundig.
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