„Kapitalismus heißt Krieg“: Polizei muss Gummigeschosse gegen linke Feministen-Demo einsetzen

vor 4 Monaten

„Kapitalismus heißt Krieg“: Polizei muss Gummigeschosse gegen linke Feministen-Demo einsetzen
Bildquelle: Apollo News

In Zürich musste die Polizei Tränengas und Gummigeschosse gegen Frauen einer linksradikalen Demonstration einsetzen. Denn diese hatten Feuerwerkskörper in Richtung der Polizisten geworfen. Die Demonstration fand am Samstag unter dem Motto „Kapitalismus heißt Krieg“ anlässlich des „feministischen Kampftags“ am 8. März statt. An der Demonstration sollten laut den Veranstaltern ausschließlich Frauen, Lesben, Intergeschlechtliche, Non-binäre, „Trans-Personen“ und Asexuelle („Flinta“) teilnehmen.

Männer wurden dazu aufgefordert, „solidarisch“ zu sein und nicht teilzunehmen. Denn der öffentliche Raum sei von Sexismus und Mansplaining geprägt, und die Frauen wollten einen Nachmittag für sich selbst haben. Die Demonstration wurde laut dem Tages-Anzeiger nicht genehmigt. Die Veranstalter verzichteten bewusst auf eine Genehmigung durch die Polizeibehörde, weil dieses Vorgehen patriarchal und frauenfeindlich sei. Die Polizisten duldeten die Demonstration, solange sie friedlich verlaufe.

Allerdings versuchten einige der Frauen, eine Polizeiabsperrung zu durchbrechen. Diese setzte daraufhin Tränengas und Gummigeschosse ein, wie Videos auf X zeigen. Über 1.000 Personen sollen laut mehreren österreichischen Medien an der Demonstration teilgenommen haben. Die Veranstalter sprechen von 10.000 Teilnehmern.

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