Mit der Silvesternacht zeigten sich die Berliner Behörden zufrieden, Sicherheitskonzepte seien aufgegangen – eine verhältnismäßig ruhige Nacht sei es gewesen.
Zu insgesamt 330 Festnahmen kam es allein in der Hauptstadt. Mehrfach wurden Polizisten und Rettungskräfte mit Feuerwerkskörpern attackiert. Ein Böllerangriff verletzte einen Polizisten so schwer am Bein, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste, er hatte viel Blut verloren. Eine Kollegin neben ihm zog sich Splitterverletzungen zu. Bei der Erstversorgung vor Ort kam es zu weiteren Angriffen auf die Rettungskräfte. Insgesamt 13 Polizisten wurden ersten Zahlen zufolge verletzt.
In Neukölln wurde versucht, Barrikaden zu errichten, die Polizei verhinderte das. Der Platz am Roten Rathaus wurde von Sicherheitskräften schließlich geräumt. In Pankow und Kreuzberg kam es zu kleineren Straßenschlachten, als sich mehrere hundert Personen gegenseitig mit Feuerwerkskörpern beschossen.
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