Kurz vor Weihnachten schlägt die Verbraucherzentrale Hamburg Alarm: Die Preise für festliche Schokoladenprodukte sind im Vergleich zum Vorjahr massiv angestiegen. Die beliebten Weihnachtsmänner von Marken wie Lindt oder Milka seien bis zu 36 Prozent teurer als noch 2024 – und auch bei günstigen Discounter-Alternativen wurde der Preis angezogen.
„Bei Lidl und Aldi steigen die Preise um bis zu 72 Prozent“, heißt es in einer Mitteilung der Verbraucherzentrale. Diese Meldung ist nicht nur wegen der horrenden Kennzahlen brisant, Aldi gilt mit seinen besonders preiswerten Eigenmarken auch als Indikator für den Schokoladenmarkt, wie die Lebensmittel Zeitung bereits im November berichtete. Zieht die Kette den Preis an, kann es zum Dominoeffekt kommen (mehr dazu hier).
Bereits vor dem ersten Advent hatte das Statistische Bundesamt neue Zahlen veröffentlicht: Die Preise waren im Oktober im Vergleich zum Vormonat um 21,8 Prozent gestiegen. Vor allem bei Tafelschokolade fiel der Anstieg mit 30,7 Prozent besonders hoch aus. Die Gründe dafür sind aber nicht unbedingt erhöhte Kakaokosten: Diese sind im Vergleich zum letzten Jahr, als es aufgrund von Stürmen in den Ursprungsländern zu geringeren Ernten kam, wieder stark gefallen – um mehr als die Hälfte.
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