Am Sonntag kündigte Bundesinnenministerin Nancy Faeser in einem Interview mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe einen Plan an, nach dem ein großer Teil der Syrer in Deutschland bleiben könnten, selbst wenn ihr Fluchtgrund aufgrund des Endes des Assad-Regimes weggefallen ist. Demnach gibt es bestimmte Kriterien, nach denen Syrern, die hierzulande etwa aufgrund eines Jobs als gut integriert gelten, langfristig in Deutschland bleiben sollen.
„Wer gut integriert ist, arbeitet, Deutsch gelernt hat und hier eine neue Heimat gefunden hat, der soll in Deutschland bleiben dürfen“, sagte Faeser im Interview. Anscheinend ist der Innenministerin jedoch gar nicht klar, auf was für eine Zahl von Syrern in Deutschland diese Kriterien zutreffen würden.
Auf Anfrage von Apollo News gab ein Sprecher des Bundesinnenministeriums zu, dass im Vorfeld der öffentlichen Verkündung durch Faeser keine Schätzungen über die Zahl der dem Plan nach verbleibenden syrischen Flüchtlinge angestellt wurden: „Eine Prognose ist nicht möglich“, heißt es. „Das Aufenthaltsrecht ist jeweils im Einzelfall zu prüfen dahingehend, ob ein Aufenthaltsrecht etwa aufgrund von Arbeit oder Ausbildung besteht.“
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