Trump bezeichnete die Initiative als „humanitäre Geste“, da sich die Lage an Bord vieler Schiffe zunehmend verschärfe: Lebensmittel und medizinische Versorgung würden knapp, hygienische Bedingungen verschlechterten sich rapide.
Die Straße von Hormus gilt als eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Vor Beginn der aktuellen Krise wurden durch die Meerenge 20 Prozent des global gehandelten Erdöls sowie große Mengen Flüssiggas transportiert. Seit den Militärschlägen Amerikas und Israels hat erst der Iran den Schiffsverkehr massiv eingeschränkt und dann die USA eine Blockade gegen Schiffe aus iranischen Häfen verhängt – was den internationalen Handel nahezu zum Stillstand brachte.
Laut aktuellen Berichten wie im Wall Street Journal, handelt es sich bei „Projekt Freiheit“ vor allem um eine koordinierende Maßnahme: Geplant ist offenbar die Einrichtung eines Systems, das sichere Routen durch die Meerenge identifiziert und Informationen über mögliche Gefahren – etwa Seeminen – an die Schifffahrt weitergibt. Eine direkte militärische Eskorte durch US-Kriegsschiffe scheint zunächst nicht vorgesehen zu sein.
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